Respekt und Achtung vor indigenem Wissen

Was in der Wildnispädagogik beschrieben und als Philosophie vermittelt wird, entspringt einem vielfältigen, traditionellem, natürlichem Wissen und der Erfahrung naturverbundener Kulturen.  
Das Wissen der Menschen dieser Kulturen, zu dem auch altes Wissen aus unserer Kultur gehört, ist über Jahrtausende gewachsen, hat vielfach Demütigung, Verletzung  oder Verfolgung erfahren müssen und wurde zum Teil nur mühsam erhalten.  So geht es hier nicht darum, dieses Wissen einfach zu kopieren, sich dieses ungefragt, unreflektiert, respekt-und achtlos anzueignen oder zu romantisieren, sondern sich auf den Weg zu machen und zu schauen, welche Elemente, welche Essenzen sinnvoll integriert wurden und werden können, um ein harmonisches Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur, des Menschen zu sich selbst und der Menschen zueinander herzustellen. Altes Wissen, Elemente, Rituale und Traditionen respektvoll wahrzunehmen, sich vertraut zu machen und behutsam in das eigene Leben zu integrieren, ist eine inspirierende, bereichernde und lebendige Erfahrung zu mehr Natur-Erd-und Menschenverbundenheit und erfüllt mich mit Dankbarkeit und Demut, vor allem was war, ist und sein wird.

"Jeder Teil dieser Erde, ist meinem Volk heilig."  (Chief Seattle)

"Urteile nie über einen anderen, bevor du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gelaufen bist." (indigene Weisheit)