Die Geschichte der Wildnispädagogik ist in vielen Büchern ausführlich beschrieben.
Besonders erwähnen möchte ich hier die Bücher:
- „Großvater, ein Leben für die Wildnis“ von Tom Brown , Jr.
- „Die Suche“ von Tom Brown, Jr.
- „Leben aus dem Geist der Wildnis“ von Tom Brown Jr.
Darüber hinaus gibt es noch einige andere.
Ich werde mich hier, auf die für mich wesentlichen Punkte beschränken .
Bei Fragen oder weiterem Interesse komm in meiner Wildnisschule mal auf ein Pläuschchen vorbei oder nehme an einer Wildniszeit teil oder schreibe mir eine Mail oder mache einfach alles drei oder recherchiere, im Sinne des Coyote Teachings, selber.
Die Geschichte der Wildnispädagogik
ist zurückzuführen auf „Stalking Wolf“, einem Lipan Apachen, der 1874 geboren wurde und sich in jungen Jahren auf den Weg gemacht hat indigenes Wissen zu sammeln und zu bündeln, um es an die nächsten Generationen als "Zukunftssamen" weiterzugeben. Aufgrund der damaligen Situation befürchtete er, dass das zurückdrängen der indigenen Völker durch Einwanderer dazu führt, dass Jahrhunderte Jahre altes Wissen, verloren geht, den nachfolgenden Generationen nicht mehr zur Verfügung steht und als Lebensgrundlage und Lebensorientierung wegbricht. Über 70 Jahre seines Lebens war er am Ende auf der Suche nach dem universellen roten Faden des Lebens, als Antwort auf die Frage: "Was macht ein gutes Leben aus?", der sich durch alle Religionen, Kulturen, Lehren und Wissen aller Völker zieht, unterwegs. Ihm lag es am Herzen die Gemeinsamkeiten zu erkennen, um ein wertschätzendes, friedvolles Miteinander zwischen den Menschen und zwischen Mensch und Natur zu ermöglichen. Während seiner Wander-und Lehrjahre, durch die amerikanischen Kontinente, verbrachte er die meiste Zeit in der Wildnis, die ihm zum größten Lehrmeister des Lebens wurde.
Sein gesammeltes Wissen und seine Erkenntnisse gab er im Laufe von zehn Jahren, an seinen Enkel Rick und dessen besten Freund Tom Brown Jr. weiter, mit dem Auftrag es in die Welt zu tragen. Nachdem Rick bei einem Autounfall ums Leben kam, übernahm Tom diese Aufgabe alleine und gründete die Tom Brown Trackerschool. Diese wurde schon von tausenden Menschen besucht und bietet auch heute noch Kurse an.
Jon Young, als einer der ersten Schüler von Tom Brown Jr. (gestorben am 16.08.2024) gründete nach vielen LehrJahren mit seinem Mentor, die Wilderness Awerness School und setzt die Recherchen von Großvater Stalking Wolf fort. Er bereist die unterschiedlichsten Länder und Kontinente, weiter auf der Suche, nach möglicher Weise fehlenden Bruchstücken, zum roten Faden des Lebens.
Der rote Faden des Lebens (the spirit that moves through all things)
gründet sich auf drei Arten von Verbindung.
- Die tiefe Verbindung des Menschen zur Natur
- Die tiefe Verbindung des Menschen zu sich selbst
- Die tiefe Verbindung von Menschen zu Mensch
Alle drei Arten der Verbindung setzen eine geschulte Wahrnehmung, Bewusstheit (Awerness), Respekt, Beobachtungsgabe, Aufmerksamkeit, Sinnhaftigkeit, Humor und Dankbarkeit, so wie die Erkenntnis, dass alles miteinander in Beziehung steht und wir ein Teil des Ganzen sind, voraus.
Alles ist Teil des Kreises, bewegt sich in Kreisen,
folgt einem natürlichen Rhythmus und einer natürlichen Ordnung.
The Spirit that moves through all things.